Dienstag, 7. September 2010

The New Whiskey & Cream - Teil I

Eigentlich hatte ich mir nicht sehr viele Chancen ausgerechnet aber es kam alles ganz anderst. Ich hatte diese Schottergrube schon zweimal befischt und konnte damals keinen einzigen Biss verzeichnen. Diesmal waren zumindest die Wettervorhersagen etwas besser für unsere Fischerei.

Noch kurz vor der Abreise hatte ich mich entschlossen einen Kübel Whiskey & Cream mit zu nehmen. Mein Teamkollege Alex hatte immer sehr gute Fangerfolge zu verzeichnen mit den neuen Whiskey & Cream.
Ich bin ja eher ein "stinker" Fan aber die Fischbilder von Alex hatten mich überzeugen können das auch "süße" Boilies richtig dicke Fische fangen können.

Die erste Nacht verlief ohne einen Fischkontakt, wie halt so üblich an diesem Gewässer. Ich hoffte ganz schwer auf die zweite Nacht. Doch auch die zweite Nacht wurde ohne Aufschrei des Delkims durchgeschlafen. So gegen 09.00 Uhr sind wir aus dem Zelt gestiegen und machten uns ein passendes Frühstück - Spiegelei und Speck wie es sich halt gehört.
Gerade als ich meinen letzten Schluck Kaffee nahm meldete der Delkim einen zögerlichen Biss. Kein richtiger Vollrun ...
aus meiner Sicht ein gutes Zeichen weil die richtig Dicken können sich nicht so schnell druch´s Wasser bewegen und ich sollte Recht behalten.

Nach 20 Minuten konnte ich einen wunderschönen Schuppenkarpfen über den Kescher ziehen ....


Ein Lebensfisch mit 26 KG ...

Für mich war die Session schon gelaufen und ich rechnete mit keinem Fisch mehr aber wenn man einmal so richtig Glück hat dann kommt natürlich noch was ...



Dieser 18,6 KG Spiegler hat mir beim Drill so einige Aufgaben gegeben. Nicht nur das er mich über den halben See gezogen hat und zweimal mitten im Kraut fest steckte nein er wollte einfach nicht in meinen Kescher.

Nach gut 25 Minuten Drill welcher um einiges härter war als der seines Vorgängers konnte ich diesen makellosen Spiegelkarpfen landen.


Beide Fische wurden auf die neue Whiskey & Cream gefangen. Für mich auf jeden Fall ab diesem Zeitpunkt eine weitere Option für richtig dicke Fische.
Fortsetzung folgt ...

With respect for nature
Hannes

Mittwoch, 25. August 2010

The NEW one ...

Die neuen Dragonblood Pellets können keine Wunder bewirken aber sie können ungemein helfen.

Diese Pellets werden mit einem speziellen Fertigungsverfahren hergestellt.

Die Grundbasis des Mixes entspricht den bekannten Dragonblood Boilies.
Nach dem ersten Produktionsschritt werden die Pellets nochmals durch eine neue Maschine gefahren und mit einem Aktivator besprüht.
Die feuchten Pellets werden danach in Orig. Robin Red von Haiths gewälzt und bekommen somit eine weitere schnell lösliche Außenschicht.

Dies ist auf den folgenden Bilder sehr gut zu erkennen.

Durch diese besondere Beschichtung erzielt man eine sofortige Lockwirkung beim einbringen der Pellets ins Wasser.

Donnerstag, 29. Juli 2010

Drachenköder ...

Dragonbaits, Köder nach Maß

Freitag, 18. Juni 2010

Virgin Lake - Part II

Diese Schottergrube hat was ganz spezielles ...Nicht nur das enorme Nahrungspotential welches den Fischen geboten sind sondern auchihr launisches Verhalten.Hier muss Man(n) sein ganzes Können ausspielen um ans Ziel zu kommen.

Jeder Krauthalm ist mit Muscheln übersäht ...

Doch wer ständig bemüht ist wird auch belohnt ...





Sonntag, 23. Mai 2010

Nachschub ist eingetroffen ...

Das lange WARTEN hat sich gelohnt und der Nachschub ist eingetroffen.

Unter dem Motto "darf´s a bissal mehr sein"
Aber so ist das wer einmal Drachenblut gefischt hat kommt nicht mehr davon los.

Freitag, 14. Mai 2010

The Big one ...

Nach dieser Überschrift kann man leicht auf eine falsch Fährte geführt werden.

Es handelt sich um ein richtig schönes Exemplar aber halt der anderen Art.

Es ist ein gewaltiger Hirschkäfer der den Weg vor meine Linse gefunden hat, ein richtiges Prachtexemplar.

Dienstag, 4. Mai 2010

Virgin Lake

Die launische Diva ...

Auch bekannt unter dem Namen „Virgin Lake“ ist eine Schottergrube in Österreich, nahe Tulln, welche schwer zu befischen ist. Mit einer max. Tiefe von 9 Meter und vielen Features, hat sie ein sehr interessantes Gesicht.

Nicht die vielen Unebenheiten oder der enorme Krautwuchs machen diese Schottergrube zu einer echten Herausforderung.

Es ist das Naturnahrungsaufkommen in diesem Gewässer, was einem Fischer hier
schon einiges an Überlegung kostet um einen Fisch zu fangen.Jeder Krauthalm hier ist mit hunderten von Dreikantmuscheln bestückt.
Das heißt der Karpfen fühlt sich hier wie im Selbstbedienungladen, er braucht sich nur vor die Krautfelder stellen und die Muscheln runter pflücken.
Die richtige Futtertaktik und vor allem auch das richtige Futter spielt hier, meiner Meinung nach, eine große Rolle.
Auf unser eingebrachtes Futter ist der Karpfen in diesem Gewässer sicher nicht angewiesen.
Wir können ihm nur einen Nachtisch servieren, dem er nicht wiederstehen kann.

Ich bevorzuge an diesem Gewässer kleine Boilies. Meine Wahl war Dragonblood in 14mm. Die Boilies hatte ich, am Gewässer angekommen, in einem Kübel mit einem Amino Stim gesoakt.

Unser Köder muss eine besondere Lockwirkung auf den Karpfen haben. Das sind meine Gedanken und ich glaube ich liege nicht schlecht damit.

Weiters versuchte ich meine Montagen so natürlich wie nur möglich aussehen zu lassen. Ich habe für diese Schottergrube eigene Krautbleie, welche sich der Umgebung sehr gut anpassen.

Das Krautblei sieht aus, als wäre es ein Bündel aus Krautfäden und verschmiltzt sehr gut mit dem natürlichen Krautwuchs.

Dieses Jahr wurde hier noch kein einziger Fisch gefangen und genau das war der Grund, warum ich unbedingt eine Nacht in aller Ruhe unter der Woche an diesem Gewässer verbringen wollte.

Den erlösenden Biss bekamm ich in den Morgenstunden auf zwei 14mm Dragonblood Boilies, welche ich im Ufernahen Bereich direkt an die Schilfkante abgelegt hatte.
Ich hatte beim Suchen meiner Plätze genau an dieser Stelle vermehrte Frasslöcher gefunden und hoffte auf einen erneuten Besuch der Karpfen.

Gefangen wurde dieser wunderbare Schuppi auf zwei 14mm Dragonblood Boilies.

with respect for nature
Hannes